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KürbiskerneEs handelt sich bei diesem schalenlos gewachsenen, tief dunkelgrünen Samen um eine speziell in der Steiermark kultivierte Sonderzucht. Seit rund 100 Jahren wird der steirische Kürbiskern, eine Mutante, bei der die äußersten Zellschichten nicht verholzt und verdickt sind, angebaut. HerstellungNach der Ernte werden die Kürbiskerne maschinell oder in kleinen Betrieben händisch aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Mit reinem Trinkwasser werden sie gewaschen und schonend bei ca. 50 °C getrocknet. Die optimale Lagerung erfolgt bei 12 °C und bei 50–60 % Luftfeuchte. Die Reinigung der Kürbiskerne erfolgt mittels Bürste, Aspirateur, Gewichts- und Steinausleser und Metalldetektor. Siebanlage und Farbsortierung teilen die Rohware in die Qualitätsklassen: Knabberkerne, Bäcker- und Ölware. GesundheitKürbiskerne enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe. Sie sind reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (über 80 %), an Vitamin B1, B2, B6 und an zahlreichen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink. Ihre wichtigsten Inhaltsstoffe sind jedoch die Phytosterine, eine Gruppe von bioaktiven Stoffen, die unter anderem Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen bzw. lindern können. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird durch mehrere Studien belegt. VerwendungstippsKürbiskerne eignen sich nicht nur zum Knabbern, sondern auch hervorragend als Beigabe zu Salaten, Müsli, Backwaren, Knödeln, Nockerln, Panaden und vielem mehr. Kürbiskerne gibt es naturbelassen, geröstet und gesalzen und in mehreren verschiedenen Geschmacksrichtungen, sowohl salzig (z. B. Chili) als auch süß (Schokolade, Zimt, Vanille etc.). Auch in der Arzneimittelindustrie werden Kürbiskerne vielfach verwendet, vor allem zur Stärkung von Blase und Prostata. Mindesthaltbarkeit12 Monate |
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